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einen Film über das Zentrum für Alexander-Technik Düsseldorf.
Wir freuen uns über Rückmeldungen zu diesem Film!
Sonntag, 20 of Mai of 2012
Zentrum für Alexandertechnik Düsseldorf
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Feedback als Entwicklungsmotor von Birgitta Juchems
Im Alexandertechnik Unterricht geht es darum, den Klienten dabei zu unterstützen, seine Handlungsoptionen zu erweitern. Neu erworbene Handlungsoptionen ermöglichen gewünschte Veränderungen.
Es ist im Unterrichtsprozess wenig hilfreich, sich mit dem zu beschäftigen, was falsch läuft. Vielmehr ist unser Fokus auf das gerichtet, was bereits gut und erfolgreich funktioniert. Forschen wir hier weiter, finden wir gemeinsam Lösungspotentiale, können wir Lösungen konstruieren.
Jeder Mensch verfügt über Kompetenzen (Fähigkeiten, Begabungen, Talente, Erfahrungen, Überzeugungen, Einstellungen…), die ihn voranbringen.
Kompetenzen können zu Entwicklungsquellen werden, wenn unsere Klienten sie sehen und anerkennen lernen.
Entwicklungshelfer auf dieser Schatzsuche sind u.a. wir Alexandertechnik Lehrer, aber auch alle Teilnehmer des Gruppenunterrichts. Read more »
Von Wünschen und Zielen von Birgitta Juchems
“Die Wunschmaschine stand auf dem Tisch. Sie war sehr schmutzig und staubig, weil sie vorher oben auf dem Speicher gestanden hatte. „Was hat denn das Licht zu bedeuten?“ fragte Herr Taschenbier.
„Daran kannst Du erkennen, dass die Maschine startbereit ist!“ erklärte das Sams. „Du kannst Deinen Wunsch oben in den Trichter hineinsprechen, aber vorher musst Du den Hebel auf EIN stellen. Wenn dein Wunsch erfüllt ist, schaltest du die Maschine aus. Das ist schon alles.“
Herr Taschenbier tat wie ihm geheißen und dachte über seinen Wunsch nach. Das Licht blinkte ganz schnell.
„Ich wünsche mir sehr viel Geld“, sagte Herr Taschenbier und sprach dabei in den Trichter.
„Wohin?“, flüsterte das Sams. „Du musst auch dazu sagen, wohin Du Dir das Geld wünscht, sonst landet es sonst wo …“
„Ach so ich verstehe: Ich möchte sehr viel Geld hier in diesem Zimmer haben.“
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1. Pempelforter Fensterlesung
Birgitta Juchems
Am 27. September fand in der Hörbuchhandlung Romeike die erste Pempelforter Fensterlesung statt.
Eine Kooperation zwischen der Hörbuchhandlung und der Kooperative denkBewegung hat dieses Event möglich gemacht. Menschen, die die Hörbuchhandlung aufsuchen haben in der Regel ein besonderes Interesse für die Wirkung von Stimmen.
Literatur vorgelesen zu bekommen macht vor allem dann Freude, wenn sich die Stimme des Vorlesers mit dem Vorgelesenen verbindet und der Zuhörer dadurch in die jeweilige Handlung einsteigen kann.
Was könnte näher liegen, als in einer Hörbuchhandlung selbst zum Vorleser zu werden?
Im Rahmen eines Alexander-Technik Workshops haben Irma Hesz und ich TeilnehmerInnen unterrichtet, die sich auf dieses Experiment einlassen wollten.
Die Kombination des Workshops mit anschließender Möglichkeit zur Performance machte den besonderen Reiz aus. Für uns Lehrerinnen war es zudem eine wunderbare Aufgabe,uns einem Thema zu stellen, das Alexander selbst sehr am Herzen lag: das Rezitieren.
Und es zeigte sich, dass die Alexander-Technik gute Mittel zur Verfügung stellt, die eigenen Ziele für den Auftritt bei der Fensterlesung umzusetzen.
Innerhalb des Workshops wurden u.a. diese Fragen bearbeitet:
Wie kann ich das Buch, aus dem ich lese, entspannt halten?
Wie kann ich, das was mir wichtig erscheint, betonen, ohne danach heiser zu werden?
Wie kann ich verschiedene Stimmen erklingen lassen?
Wie erreiche ich den Zuhörer?
Wie werde ich lauter oder leiser?
Wie gehe ich mit Lampenfieber um?
Wie kann mir das Vorlesen selbst Freude machen?…
Eine wesentliche Entdeckung war für die Teilnehmer, dass es viel weniger zu tun gibt, als sie dachten, um vorzulesen. Und das dieses „weniger zu tun“ mit der Fähigkeit zu tun hat, alte oder unnötige Gewohnheiten zu stoppen.
Bei der Fensterlesung haben die Teilnehmer ihre neuen Ideen beeindruckend umgesetzt. Aufgrund des Settings kam es zudem immer wieder zu unvorhergesehenen „Störfällen“, z.B. Menschen, die einfach „nur“ vorbei gehen oder im besten Fall einen flüchtigen Blick auf das Geschehen im Fenster werfen, irritierte Passanten, die die zu hörende Stimme zunächst nicht mit der Person im Fenster in Verbindung bringen können, Menschen, die sehr nah an die Scheibe herantreten und z.T. auch provozieren wollten…
Diese Situationen boten eine wunderbare Möglichkeit, die Fähigkeit des Stoppens zu üben und das eigene Ziel, das Vorlesen, nicht aus dem Auge zu verlieren.
Die Fensterlesung war ein großer Erfolg! Und die Nutzbarkeit der Alexander-Technik für Performer konnte durch die Kombination Workshop und Auftritt unter Beweis gestellt werden.
Danke an alle Vorleser!
Ein Knabe reiste durch Japan zu der Schule eines berühmten Meisters der Kriegskunst. Als er im dojo ankam, wurde ihm eine Audienz vom sensei gewährt. “Was wünschen sie von mir?” fragte der Meister. “Ich möchte Ihr Schüler sein und der beste karateka des Landes werden”, antwortete der Knabe. “Wie lange muß ich lernen?” “Mindestens zehn Jahre”, antwortete der Meister. “Zehn Jahre ist eine lange Zeit”, sagte der Knabe. “Was wäre, wenn ich doppelt so fleißig lerne wie all Ihre anderen Schüler?” “Zwanzig Jahre”, antwortete der Meister. “Zwanzig Jahre! Und wenn ich mich Tag und Nacht mit all meinen Kräften bemühen würde?” “Dreißig Jahre”, lautete die Antwort des Meisters. “Woher kommt es, daß jedesmal wenn ich sage, daß ich mich sehr bemühe, sie mir sagen, ich werde mehr Zeit brauchen?” fragte der Knabe. “Die Antwort ist klar. Wenn ein Auge aufs Ziel schaut, dann bleibt nur noch ein Auge übrig, den Weg zu finden.”
Japanische Metapher
Gesundheitstage in der Justizakademie NRW Recklinghausen und Alexander-Technik, von Birgitta Juchems
Am 21. und 22. August fanden in der Justizakademie Recklinghausen Gesundheitstage für die Justiz NRW statt.
Als Referentin hatte ich dort die Gelegenheit, die Alexander-Technik im Rahmen von fünf Workshops vorzustellen.
Die Nachfrage und das Interesse an der Alexander-Technik war sehr groß. Für fast alle TeilnehmerInnen war es der erste Kontakt mit der Alexander-Technik und für mich war es sehr erfreulich, dass gerade der Name „Alexander-Technik“ neugierig gemacht und zur Teilnahme angeregt hat.
Die Idee der Gesundheitstage ist es, den TeilnehmerInnen die Möglichkeit zu geben, sich einen Überblick über das Angebot auf dem Gesundheitsmarkt zu machen, um für sich etwas passendes zu finden.
Die Zeit der einzelnen Workshops war mit 45 Minuten recht kurz. 8 TeilnehmerInnen konnten an meinen Workshops teilnehmen.
Und hier zeigte sich für mich einmal wieder die Stärke der Alexander-Technik. Schon mit der kurzen Einführung konnten wir an den individuellen Fragestellungen der TeilnehmerInnen arbeiten und in die individuell gewählten Aktivitäten gehen. Diese individuelle Vorgehensweise hilft dabei, Menschen neugierig auf mehr zu machen.
Die eigene Arbeitssequenz bot zum einen eine individuelle Unterstützung bei Suche nach Lösungen für die jeweilige Fragestellung, z.B. wie kann ich effizienter und leichter die PC Tastatur bedienen. Zum anderen entstanden lösungsorientierte und kreative Diskussionen in der Gruppe über den jeweiligen Unterrichtsgegenstand hinsichtlich der konkreten Fragestellung. So profitierten auch die WorkshopteilnehmerInnen, die einfach „nur“ schauen wollten.
Den TeilnehmerInnen kann ich ein großes Kompliment machen, sich in der kurzen Workshop Zeit auf diese Unterrichtsform eingelassen zu haben.
Die Teilnahme an den Gesundheitstagen stellt für mich eine große Chance dar, die Alexander-Technik bekannter und in ihrer Anwendung konkreter werden zu lassen.
Einen “Erfahrungsbericht” über die Gesundheitstage finden Sie hier:
http://www.jak.nrw.de/Wir_ueber_uns/Aktuelles/index.php